Gartenplanung und Freiflächengestaltung speziell für Senioreneinrichtungen

Seit mehr als fünfzehn Jahren betreue ich  die Freianlagen von Seniorenresidenzen.

 

Die vielen Begegnungen und Gespräche mit den Bewohnern dieser Einrichtungen haben mir deutlich gemacht, wie wichtig der Garten für sie ist. Als Teil ihres Zuhauses wird er täglich auf das Neue in Augenschein genommen. Das Wachsen und Werden, das Blühen und Vergehen, die Gestaltung, der Reifegrad der Äpfel, das Unkraut: Alles wird genau betrachtet… und kommentiert … und gelobt … und kritisiert.

 

Viele würden gern „mit zu packen“ und bedauern, dass sie das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr können. Aber als alte „Gartenhasen“ helfen sie gern mit Tips und Tricks weiter. Andere nehmen gern auch mal die Gießkanne oder den Besen in die Hand und reißen ganz nebenbei ein paar Unkräuter aus.

Viele Bewohner einer Senioreneinrichtung sind oft nur noch eingeschränkt mobil, umso wichtiger ist das Grün vor ihrer Tür.

 

Barrierefreiheit und Minimierung der Sturzgefährdung sind bei der Planung von Gärten für Senioren Voraussetzung.

 

Aber auch andere Faktoren sollten unbedingt bei der Planung Beachtung finden:

 

  • Ist der Garten attraktiv, reizt er täglich neu zum Erkunden oder ist er nur eine bestuhlte Erweiterung des Innenraumes?
  • Gibt es genügend Möglichkeiten sich (evtl. auch wettergeschützt) bei einem Spaziergang auszuruhen?
  • Bietet er genügend visuelle Anreize zu allen Jahreszeiten?

 

Sicher lässt sich geschmacklich nicht für jeden Bewohner das Optimum schaffen, aber der Garten bietet immer Anlass zur Kommunikation und ist täglich auf das Neue Gesprächsthema.

Gärten für Menschen mit Demenz

Bei der Planung von Gärten für Menschen mit Demenz kommen zu den altersbedingten die krankheitsbedingten Planungsfaktoren. Leider stehen diese bei der Planung der Gärten aber auch oft im Vordergrund.

 

Ein Garten für Menschen mit Demenz sollte ein anregender Freiraum für alle Sinne sein, der Erinnerungen hervorruft und eine wohltuende Wirkung auf seine Nutzer hat. Menschen mit Demenz sollte dieser Garten die Möglichkeit geben, sich selbstbestimmt sowie be- und geschützt dort aufhalten zu können.

Ein Garten für Menschen mit Demenz muss sich optisch nicht zwangsläufig von einem anderen Garten unterscheiden, er kann und sollte genauso bunt, harmonisch und anregend sein wie jeder andere.

Der Planungsprozess

Planungsrelevant für die Gestaltung von Gärten für Senioren und /oder Gärten für Menschen mit Demenz sind u.a.:

 

  • die Größe der Einrichtung
  • die Bewohnerstruktur
  • die finanziellen Mittel
  • die Standortfaktoren

 

Ich halte es für wichtig, alle Beteiligten in den Planungsprozess einzubeziehen. Nur durch Mitbestimmung entwickelt sich eine Beziehung zum Objekt „Garten“ und nur dann wird dieser auch gern und oft genutzt.

 

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die Attraktivität Ihrer Einrichtung durch ein ansprechend und bedürfnisgerecht gestaltetes Grundstück und/oder ein gartentherapeutisches Konzept zu erhöhen.

 

Gern bin ich dabei an Ihrer Seite.

hellGrün

Garten- & Freiraumplanung

Karen Wallbrecht

Nienhagenerstraße 2A

37186 Moringen

 

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